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Teeling Whiskey unter Druck: Gewinneinbruch trotz Wachstum in Europa

Teeling Whiskey, mehrheitlich im Besitz von Bacardi, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende: März 2025) einen deutlichen Ergebnisdämpfer hinnehmen müssen. Nach einem Gewinn von 3,4 Millionen Euro im Vorjahr blieben unterm Strich nur noch 295.500 Euro – ein Ergebnis, das zwar knapp positiv ist, aber die Herausforderungen des aktuellen Marktumfelds klar widerspiegelt.

Auch auf der Umsatzseite zeigt sich der Gegenwind: Die Erlöse sanken um 14 Prozent von 27,5 auf 23,7 Millionen Euro. Hauptursache dafür war ein Rückgang der Whiskeyverkäufe um 15 Prozent. Das Besucherzentrum der Dubliner Brennerei erwies sich hingegen als stabiler Faktor und steuerte – nahezu unverändert – rund 3,3 Millionen Euro bei.

Ein Blick auf die regionalen Absatzmärkte offenbart ein uneinheitliches Bild. Während der Heimatmarkt Irland einen markanten Rückgang verzeichnete (von 10,4 auf 6,8 Millionen Euro), gingen auch die Verkäufe außerhalb Europas von 11 auf 8,4 Millionen Euro zurück. Positiv entwickelte sich hingegen das europäische Ausland: Ohne Irland legten die Umsätze in Europa von 6 auf 8,5 Millionen Euro deutlich zu.

Noch nicht berücksichtigt in diesen Zahlen sind die von US-Präsident Donald Trump verhängten Importzölle auf Whisky aus der EU. Diese traten erst im April 2025 in Kraft und werden sich somit erst im laufenden Geschäftsjahr bemerkbar machen. Ob mögliche positive Marktentwicklungen oder politische Anpassungen diese Belastung abfedern können, bleibt vorerst offen.